Das Oberlin und Social Media:

Das Image des Erzieher*innenberufes

Es sind noch Schulplätze frei
frauensache

Eines der beliebtesten: Erzieher*innen sind staatlich alimentierte Kaffeetrinker*innen, die sich nicht um die ihnen anvertrauten Kinder kümmern. Damit wird ein ganzer Berufsstand diffamiert. Wir reden Klartext: Erzieher*innen machen eine qualifizierte Ausbildung, die drei Jahre dauert und bilden sich während des Berufslebens ständig fort, denn die Erkenntnisse über die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen erweitern sich ständig. Erzieher*innen legen in der Kita die Basis für ein hoffentlich gelingendes Menschenleben und eine gelingende Schullaufbahn der ihnen anvertrauten Kinder. Sie setzen sich mit Behörden und Eltern auseinander, streiten sich (im konstruktiven Sinne) im Team um die besten pädagogischen Wege. In der Schule kümmern sie sich im Hort und Schulsozialstation um ihre Schützlinge, sie engagieren sich in der Arbeit mit Jugendlichen, die nicht mehr zur Schule gehen wollen, wir finden sie in der freien und auch stationären Jugendarbeit und in vielen anderen sozialen Berufsfeldern. Das ganze bei denkbar schlechter Bezahlung und - je jünger die Kinder - bei einem Lärmpegel, der einen startenden Flugzeug entspricht. Da dürfen sie auch mal einen Kaffee trinken - besonders dann, wenn die Kinder frei spielen dürfen. Wir sind sicher, ein Auge ist immer bei den kleinen Rackern. Wir suchen Menschen, die sich den Herausforderungen des Berufes stellen und die Ausbildung machen wollen.

Das Oberlin-Seminar

Seit mehr als 140 Jahren werden am Oberlin-Seminar Erzieher*innen ausgebildet. Was sich zu Beginn als "Frauensache" darstellte, hat sich heute zu einem vielseitigen und spannenden Beruf für Frauen und Männer entwickelt. Das Berufsfeld reicht von der Arbeit mit den Kleinsten in Krippe und Kita, über den Hort in der Schule und die freie Jugendarbeit bis zur stationären Jugendhilfe sowie der Arbeit mit Menschen mit Handicap.

Erzieher*innenmangel in Berlin

Allein im Bereich Kita und Hort werden derzeit 1400 Erzieher*nnen dringend benötigt, weitere 1800 Stellen sind in Aussicht gestellt. Ein Beruf mit Perspektive, in dem Sie diejenigen sind, die die Grundlagen dafür legen, dass zukünftigen Generationen ein Leben in unserer Gesellschaft gelingen kann, indem Sie den Bildungsauftrag erfüllen, der Ihnen in anvertraut wird und der dafür sorgen sollen, dass aus Kindern und Jugendliche kompetente Erwachsene werden. Nichts spricht dagegen, dass Männer sich hier professionell engagieren. Wir bieten die Ausbildung sowohl in Vollzeit als auch berufsbegleitend an.

Ausbildung aus einem Guss

Außerdem bieten wir an unserer Schule den Einstieg in den Beruf: entweder über die Ausbildung an der Berufsfachschule für Sozialassistenz inklusive MSA oder über die Fachoberschule für Sozialpädagogik, die gleichzeitig über das Fachabi auch den Weg ins Studium ebnet.

Unter diesem Artikel finden Sie den direkten Zugang zu den Schulzweigen, für die Sie sich interessieren, dort finden Sie auch entsprechende Informationen zu den jeweiligen Bildungsgängen sowie einen für die Bewerbung notwendigen Fragebogen zum Download.

Sehen Sie sich auf unseren Seiten um und machen Sie sich ein Bild von unserer Schule. Wir würden uns freuen, Sie demnächst am Oberlin-Seminar begrüßen zu dürfen.

Unsere Schulzweige


Erzieher*in werden an der Fachschule für Sozialpädagogik in Vollzeit. Infos zu den Zugangsvoraussetzungen und zum Studienverlauf findet Sie hier:

Fachschule Vollzeit

Erzieher*in werden an der Fachschule für Sozialpädagogik in Teilzeit. Infos zu den Zugangsvoraussetzungen und zum Studienverlauf findet Sie hier: 

Fachschule Teilzeit

Fachabitur mit Schwerpunkt Sozialpädagogik. Infos zu den Zugangsvoraussetzungen und zum Studienverlauf findet Sie hier:

Fachoberschule

Zweijährige Ausbildung zum Sozialassistenten*in. Infos zu den Zugangsvoraussetzungen und zum Studienverlauf findet Sie hier:

BFS für Sozialassistenz
 

Schulleben am Oberlin-Seminar

Moderne Schule mit Tradition

Leben und Lernen an unserer Schule basieren auf der christlichen Überzeugung, dass jeder Mensch als Geschöpf Gottes einen unverwechselbaren und unantastbaren Wert besitzt. Die Schule ist offen für alle Schüler/innen und Studierende, unabhängig von deren Religionszugehörigkeit.

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Unser Leitbild